Mir wäre nicht bekannt, dass ab Werk eine andere Abdichtung als mittels Bitumendichtschnur, bzw. einer butylähnlichen Dichtmasse, zum Einsatz kam. Möglicherweise hat sich schon mal jemand daran versucht und einen alternativen Dichtstoff/Kleber eingesetzt. Wenn z.B. Karosserie- bzw. Scheibenkleber verwendet wurde wirst du mit den üblichen Methoden wohl kaum eine Chance haben. Dieser lässt sich in der Regel nur mechanisch entfernen.
Im Normallfall reichen ca. 5 Min. bei rund 70 Grad im Backofen um das Glas lösen zu können. Zu heiß oder zu lange sollte die Temperatur bzw. “Garzeit” nicht sein, ansonsten zieht die Dichtung beim Ausbau endlos lange Fäden welche sich überall absetzen können und die willst du garantiert nicht auf dem Reflektor haben.
das geht beim 8P (glaube ab Facelift) nicht mehr. Da ist ein Keber drin, keine Dichtmasse. Irgendwas PU-mäßiges, wie Karosseriekleber. Lässt sich nicht mehr im Backofen lösen. Scheinwerfer muss aufgeschnitten werden.
Danke, das war mir so nicht bekannt.
Ich hatte kürzlich einen Kunden, welcher mittlerweile zwar im Ruhestand ist, aber wohl lange Zeit bei Automotive Lighting gearbeitet hat. Er hat auf meine dahingehende Nachfrage bestätigt, dass bei den “jüngeren” Scheinwerfergenerationen ab Werk kein klassischer Dichtstoff mehr eingesetzt wird, sondern diese mittels einem hitzeresistenten Kleber verbunden werden.
würde mich interessieren warum? Ich hatte kürzlich einen Skoda Octavia Scheinwerfer von 2018, der hatte wieder die Dichtmasse drin und lies sich mit dem Backofen einwandfrei öffnen. Würde ich jetzt als jüngere Scheinwerfergeneration zählen.
Böse Zungen sagen ja die sind nur verklebt, dass die nicht mehr repariert werden können um mehr Umsatz bei Ersatzteilen zu generieren.