Wie finanziert man am besten ein gutes Auto?

Wollte mal fragen, wie man am besten ein Auto finanziert mit wenig Eigenkapital, ohne Erbschaften, Reichtümer etc. Normaler Arbeitnehmer halt. Wie machen die Leute das so. Ich frage mich das wirklich oft. Viele kaufen ja keins für 5.000 € oder so, sondern für 15.000 € - 30.000 €. Haben die alle geerbt oder so cool gespart? Auch wenn ich hier so 20 jährige höre, die sich einen neuen A3 bestellen, dann sachlich gesehen (kein Neid) frage ich mich, wie machen die das? Mein Auto ist 12 Jahre alt und ich habe schon immer Angst vor größeren Reparaturen.

Jaguar finanzieren für 120€ im Monat, Laufzeit 36 Monate.

Da muss man stutzig werden, viele werden es aber leider nicht.

Die Autos werden mit kleinen Raten finanziert und großer Schlussrate. Bei Fälligkeit der Schlussrate wird einfach neu finanziert und das nächste Auto gekauft.
Das geschieht leider immer öfter und kann zu sehr großen finanziellen Schwierigkeiten führen.

Joa wie Penk schon schrieb, wird oft mit einer extrem hohen Schlussrate finanziert wo nach 36 Monaten die Schlussrate höher ist als das bereits bezahlte und wert des Autos.
Leute finanzieren sich so schon teilweise auf 8 oder mehr Jahre ein Fahrzeug.

Man sollte immer so finanzieren, dass der Wert des Autos höher als die Restschuld ist und das ist bei einem Neuwagen nur mit hohen Raten möglich.

Und den besten Satz den ich jemals zu diesen Thema in einem Forum von einem User (nicht mehr bekannt) gelesen habe: Lieber Herr Mustermann, wenn alle Autos die finanziert werden die Farbe Rot hätten, würden Sie fast nur noch rote Autos sehen.

Moin Waschbaer,
ich bin hier wohl mit meiner Fahrleistung von 60-70.ooo km/Jahr wohl die Ausnahme, aber ich mache es immer mit der Steuerrückerstattung. Die Rückerstattung wandert Jahr für Jahr auf ein extra Konto und bleibt da liegen, auf das ich nach knapp 10 Jahren genug Geld zusammen habe. Ich kaufe meine Autos neu und fahre sie dann aber auch, bis sie wirklich platt sind. Mein letzter a3 hat so 498.ooo km in 9 Jahren geschafft. Bin aber auch nicht Mitte 20 sondern Mitte 30.

Mach es wie die Südländer … alle ne dicke Karre, aber kein Geld zum Tanken oder für Reparaturen, und wenn du dann mal in die Wohnung schaust … ohweia ! Wenn die Umziehen kannste das mit 2 Mann in 5 Minuten alleine erledigen :lol:

Meinst Du mit Steuerrückerstattung die Kilometerpauschale vom FA?

@Kevin - ja, das ist immer herrlich. Gerade vorgestern im Restaurant gewesen mit super Blick auf eine stark frequentierte Kreuzung … Massig tiefergelegte S-Klassen mit getönten Scheiben … naja, wenn die heiraten kommen halt so 500 Familienmitglieder, die dann alle ein Scheinchen geben … dann ab zum Autokauf.

Gespart und gespart, wies nur ging.
Kollegen zum Beispiel geben halt das Geld für Drogen und Alkohol aus, ich fürs Auto.
Hinzu kommt, dass ich bei meinen Eltern im Vergleich sehr günstig leben darf.

Wäre sowieso dafür, dass all die, die ein geleastes Fahrzeug haben ne gelbe Nummer bekommen.

Ich zB habe rund 5 Jahre gespart und 28' € zusammenbekommen. Wollte damals einen A4 und der war mir zu schwerfällig und zu teuer (2009er Modell mit 140PS). Bin auf den A3 ausgewichen - 10 Monate alt und 10' km auf der Uhr. Bereue es nicht. Spritziger und geräumiger - zumindest im Fond. Kofferraum finde ich trotzdem ausreichend groß.

Hab das "Glück" in der Industrie zu arbeiten, wo man rund 500€ im Monat sparen kann, wenn man sonst kein blödsinniges Hobby hat. Und das hab ich leider :stuck_out_tongue:

Ich denke es ist auch immer eine frage des Wollens, wie viel Geld WILLST du monatlich für dein Auto ausgeben?
Grundsätzlich ist ein Neuwagen natürlich immer Teurer als ein gebrauchter, aufgrund des Höheren Restwertes beim neuen ist eine Finanzierung hier aber oft einfacher (Listenpreis, Rabatt und Restwert sind da interessant).

Solange man nicht bei einem Dubiosen Händler finanziert sondern darauf achtet bei einem Audi Händler oder wenigstens einem VAG Händler zu kaufen ist man vor Kredit tricks wenigstens sicher.
ich fahre mit der folgenden Vorgehensweise bisher immer sehr gut:

  • Neuwagen bestellen mit kleiner Anzahlung (Restwert bzw. Rückerstattung/Bonus vom vorherigen Fahrzeug +kleine Summe)
  • 4 Jahre Laufzeit, KM pro Jahr minimal unter den wirklich gefahrenen angeben
  • nach guten 3 Jahren zum Händler und einen neuen wagen bestellen.

Fahre so 17-20tkm im Jahr, aktuell der 3. A3 in Folge und wenn der aktuelle etwas über 3 ist wird wieder gewechselt.
Ich kriege bei Abgabe des Fahrzeugs aufgrund des Pflegezustands und des Restwertes der in dem Fall neu berechnet wird (da vor ende Kredit zurückgegeben) normalerweise so viel zurück, dass der neue Wagen trotz höherem Listenpreis ohne große Anzahlung zur fast gleichen Kondition läuft. Dazu gibt's bei Neuwagen meist ziemlich gute Vollkasko Angebote, trotz 6SFJ (vorher andere Versicherung) spare ich allein zur Teilkasko ohne den Neuwagen Rabatt über 60€ im Monat und hab ne Vollkasko mit 150€ SB.

natürlich ist so ein Fahrzeug IMMER teurer als wenn man einen älteren gebrauchten direkt bar bezahlt und den tot fährt aber für mich ist mein Auto auch Hobby / Täglicher Luxus und das Geld was ich da ausgebe da hab ich jeden Tag was von :).
Außerdem muss man bedenken, dass aufgrund der Neuwagen Garantie in der gesamten Zeit außer Wartung keine Kosten entstehen und (zu mindestens wenn man nicht gerade 40tkm+ im Jahr fährt) braucht man z.B. nicht mal Reifen kaufen da man mit neuem Wagen ja neue Reifen kriegt und den alten auf abgefahrenen Reifen ohne zusätzliche Zahlung abgeben kann.

Bevor das einer falsch versteht: Neuwagen ist immer Teurer als gebrauchter, wenn man allerdings dieses Prinzip von "ich fahre das Auto tot" ablegt und die Fahrzeuge nur für einen gewissen Zeitraum kauft fährt man in meinen Augen zu einem guten Preis.
Natürlich sehe ich es teilweise auch kritisch, ich kenne selber mehrere GTI /M-Modell/S-Modell Fahrer wo ich mir denke "du solltest mit dem von Papa bezahlten Auto nicht so auf die Kacke hauen" aber grundsätzlich ist ein Neuwagen gar nicht mal so teuer wie man denkt.

Hoffe Irgendwer fand mein Geschreibsel hier hilfreich, wenn noch Fragen sind auch gerne per PN :wink:

Grüße vom Niederrhein und Knitterfreie Fahrt für alle :slight_smile:

Ja,
ein Großteil meiner Steuerrückerstattung kommt wohl von den gefahrenen km. Ich rechne das aber nicht alles einzeln auseinander. Insg. komme ich so auf 3.5oo bis 4.ooo,- € Steuerrückerstattung pro Jahr. Das lege ich immer auf ein Konto, um davon dann ein neues Auto zu kaufen nach x Jahren.

Was die Kaufer- und Verkauferei angeht, habe ich gerade wieder einen guten Grund erlebt, warum ich das nicht mache. Ich habe meinen alten a3 mit ca. 5oo.ooo km auf der Uhr abgegeben. Auf einmal ruft mich der neue Eigentümer an, was an dem Auto denn alles so dran wäre. Dabei kam raus, daß mein altes Schätzchen auf einmal nur noch knapp 15o.ooo km auf der Uhr hat.
Jetzt darf ich noch irgendwo in Deutschland als Zeuge aussagen oder wie? Hab den Vertrag über die Inzahlungnahme von meinem alten Schätzchen schon rausgesucht. :dagegen:

Endlich mal Mitbürger die über Geld sprechen …:coolr:

Auto auf 4 Jahre Ratenzahlung gekauft ohne Schlussrate. Dafür 5000,- angezahlt am Anfang.

Zinsen auf die 4 Jahre ca. 1500€ = 30€ Zinsen pro Monat.

Mittlerweile abbezahlt.

Verstehe das Problem nicht :perplex: