Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Wochen auf einem Parkplatz leider eine Kante übersehen und bin mit den Rädern einer Seite (vorne und hinten) mit ca. 3–8 km/h drübergerumpelt.
Seitdem zieht der Wagen spürbar nach rechts – allerdings auf eine sehr merkwürdige Art:
Was bisher gemacht wurde: Ich war bereits in der Werkstatt zur Achsvermessung. Dabei wurden auch die Spurstange und der Spurstangenkopf getauscht.
Das Problem: Auf dem Messstand steht das Auto perfekt gerade und die Werte stimmen. Beim Fahren muss ich das Lenkrad aber permanent leicht nach links halten, damit der Wagen geradeaus fährt.
Aussage der Werkstatt: Die Werkstatt meint, das sei normal und liege an der Straßenneigung. Das hat das Auto vorher aber definitiv nie gemacht.
Das Phänomen: Besonders merkwürdig ist, dass das Auto manchmal kurzzeitig wieder völlig geradeaus fährt – vor allem, wenn ich vorher viel oder stark nach links gelenkt habe. Sobald ich dann aber wieder nach rechts lenke, zieht er danach direkt wieder nach rechts.
Mir fallen spontan eigentlich nur noch die Federn oder Domlager ein (dass sich da vielleicht etwas verdreht oder verhakt hat). Gebrochen wirkt auf den ersten Blick nichts.
Hatte jemand von euch schon mal ein ähnliches Symptom oder eine Idee, was hier mechanisch klemmt bzw. verzogen sein könnte (z. B. Querlenkerlager, Traggelenk, Domlager/Axiallager oder Querlenker)?
Danke euch schon mal für eure Tipps!